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2010
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LRU-Cache in Java
Caches dienen in der Informatik als Methode, Zugriffe auf bestimmte Daten zu beschleunigen, in dem diese vorgelagert/gepuffert werden. Sie sind in verschiedensten Bereichen zu finden, unter anderem auf Prozessoren, in Festplatten, aber auch in Technologien wie dem Web. Verschiedene Verdrängungsstrategien ermöglichen es, die beschränkte Kapazität eines Caches zu berücksichtigen, so dass nur wichtige Werte im Cache gelagert werden. Least Recently Used (LRU), ist eine solche Strategie, die häufig angewandt wird. Sie sortiert die Werte im Cache nach der letzten Nutzung. Wird auf ein Element über einen längeren Zeitraum nicht mehr zugegriffen, so wird es aus dem Cache verdrängt.
In Java lässt sich ein solcher LRU-Cache besonders einfach implementieren, da die Klasse
Die Methode
Im Folgenden nun der Code dazu. Zu beachten ist noch, dass es sich um eine threadsichere Klasse handelt, da die Map explizit synchronisiert wird.
Diesen Beitrag auf IOException.de lesen.
In Java lässt sich ein solcher LRU-Cache besonders einfach implementieren, da die Klasse
java.util.LinkedHashMap bereits die wesentlichen Mechanismen unterstützt. Eine HashMap ist eine Hash-Tabelle, die Zugriffe auf Werte über ihre Schlüssel regelt. Zusätzlich verkettet die LinkedHashMap aber die Werte noch in einer Liste, womit auch eine Traversierung in Einfügereihenfolge ermöglicht wird. Mithilfe eines Flags in einem der Konstruktoren kann dieses Verhalten geändert werden, so dass bei jedem Zugriff das angesprochene Element neu in diese Liste eingereiht wird. Damit verwaltet die Liste die Zugriffe und ist Basis für die LRU-Strategie.Die Methode
removeEldestEntry() der LinkedHashMap wird bei jedem Schreibezugriff auf die Map, also nach Einfügeoperationen über put() oder putAll() automatisch aufgerufen und bietet die Möglichkeit, durch Überschreiben der Methode die Verdrängungsstrategie zu implementieren. Diese Methode gibt ein boolean zurück, ob der älteste Eintrag gelöscht werden soll. Es ist auch möglich, innerhalb der Methode selbst die Liste zu manipulieren, dann sollte allerdings die Methode immer false zurückgeben. Für den LRU-Cache reicht es aus, die Größe der Map mit dem gewünschten Maximum zu vergleichen. Ist der Inhalt der Map zu groß, so soll das letzte Element gelöscht werden.Im Folgenden nun der Code dazu. Zu beachten ist noch, dass es sich um eine threadsichere Klasse handelt, da die Map explizit synchronisiert wird.
import java.util.Collections;
import java.util.LinkedHashMap;
import java.util.Map;
/**
* A thread-safe LRU cache implementation based on internal LinkedHashMap.
*
* @author Benjamin Erb
*
* @param <K> Entry Key Type
* @param <V> Entry Value Type
*/
public class LRUCache<K, V>
{
public static final int DEFAULT_MAX_SIZE = 1000;
private final Map<K, V> internalMap;
public LRUCache()
{
this(DEFAULT_MAX_SIZE);
}
public LRUCache(final int maxSize)
{
this.internalMap = (Map<K, V>) Collections.synchronizedMap(new LinkedHashMap<K, V>(maxSize + 1, .75F, true)
{
private static final long serialVersionUID = 5369285290965670135L;
@Override
protected boolean removeEldestEntry(Map.Entry<K, V> eldest)
{
return size() > maxSize;
}
});
}
public V put(K key, V value)
{
return internalMap.put(key, value);
}
public V get(K key)
{
return internalMap.get(key);
}
}Diesen Beitrag auf IOException.de lesen.
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2009
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Mehrere Werte in Java-Methoden typsicher zurückgeben
Anders als manch andere imperative Programmiersprachen, unterstützt Java nur die Rückgabe eines Wertes bei einem Methodenaufruf. Jedoch ist es häufig interessant, mehrere Werte zurückzugeben. Grundsätzlich lassen sich hier zwei Szenarien unterscheiden. Bei der Rückgabe von mehreren gleichartigen Typen wird meist eine Klasse des Collections-Frameworks verwendet, wie zum Beispiel List oder ein Array. Manchmal will man aber auch völlig verschiedene Typen gemeinsam zurückgeben. Gängige Praxis ist es hier, ein Object-Array zurückzugeben und dann quasi beim Implementieren festzulegen, von welchem Typ die einzelnen Werte sind und entsprechen zurückzucasten. Dies ist leider weder typsicher, noch lässt sich die vorherige Festlegung im Code erzwingen. Abhilfe schafft hier eine generische Holder-Klasse, die einzelnen Werte typsicher kapselt und als einziger Rückgabewert verwendet werden kann.
Hier ein Beispiel für die Rückgabe über ein Object-Array:
Aufruf:
Eine generische Holderklasse (hier: immutable):
Verwendung in Methode:
Aufruf:
Die Holderklasse lässt sich auch noch beliebig erweitern, um Tripel, Quadrupel etc. zu halten. Wer für 2-Tupel keine eigene Klasse implementieren möchte, kann übrigens auf AbstractMap.SimpleEntry<K,V> oder AbstractMap.SimpleImmutableEntry<K,V> zurückgreifen.
Hier ein Beispiel für die Rückgabe über ein Object-Array:
private Object[] doItUnchecked()
{
String s = "foo";
Date d = new Date();
return new Object[] { s, d };
}
Aufruf:
// unchecked variant: dangerous! Object[] returnValues = t.doItUnchecked(); String s = (String) returnValues[0]; Date d = (Date) returnValues[1];
Eine generische Holderklasse (hier: immutable):
/**
* Immutable holder type for two values.
*
* @author Benjamin Erb
*
* @param <F> type of first value
* @param <S> type of second value
*/
public class PairHolder<F, S>
{
private final F first;
private final S second;
public PairHolder(F first, S second)
{
this.first = first;
this.second = second;
}
public F getFirst()
{
return first;
}
public S getSecond()
{
return second;
}
}
Verwendung in Methode:
private PairHolder<String, Date> doItChecked()
{
String s = "foo";
Date d = new Date();
return new PairHolder<String, Date>(s, d);
}
Aufruf:
// check variant: safe already at compile-time PairHolder<String, Date> h = t.doItChecked(); String s = h.getFirst(); Date d = h.getSecond();
Die Holderklasse lässt sich auch noch beliebig erweitern, um Tripel, Quadrupel etc. zu halten. Wer für 2-Tupel keine eigene Klasse implementieren möchte, kann übrigens auf AbstractMap.SimpleEntry<K,V> oder AbstractMap.SimpleImmutableEntry<K,V> zurückgreifen.
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2009
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2009
Twitterbot in Perl
Perl war schon immer eine polarisierende Sprache. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Die einen sind Fan der flexiblen Syntax, die anderen verfluchen die mangelnde Lesbarkeit. Sätze wie "Perl: Write once – never understand again" oder "Perl is the only language that looks the same before and after RSA encryption." zielen genau hierauf ab.
Dennoch ist Perl eine beliebte Skriptsprache, insbesondere im Unix/Linux-Bereich (dank erkennbarer Verwandschaft zu Unix-Tools/Sprachen wie C, awk oder Shell-Builtins) zur Systemadministration oder allgemein zur schnellen Problemlösung. Aber auch im Web und in vielen speziellen Einsatzgebieten wie zum Beispiel der (DNA-)Sequenzanalyse ist Perl weiterhin eine bedeutende Sprache. Aufgrund ihrer Mächtigkeit gilt Perl mancherorts als "Swiss Army Chainsaw of Programming Languages".
Natürlich sind mit Ruby, Python und diversen Java-Derivaten viele neue Skriptsprachen auf den Markt gekommen, und Perl 6 lässt (leider) weiterhin auf sich warten.
Trotzdem bin ich weiterhin ein großer Freund dieser Sprache. Allerdings muss ich zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin – Perl war mit die erste "richtige" Programmiersprache, mit der ich in Kontakt kam (dann kam die damals weniger richtige Sprache PHP).
Die Vorlesung Skriptsprachen und Anwendungen bei den Mathematikern hat dafür gesorgt, mein Interesse für Perl wieder etwas zu beleben und ein kleines Projekt in Angriff zu nehmen. Als Resultat entstand ein kleiner Bot, der täglich den Mensaplan der Uni Ulm abgrast und die Ergebnisse bei Twitter veröffentlicht. So besteht nicht nur die Möglichkeit, durch das Folgen des Bots bei Twitter täglich über die Tageskarte informiert zu werden, sondern es entsteht quasi als "Abfallprodukt" ein bisher nicht existenter RSS-Feed.
Das kleine Projekt zeigt sehr schön, wie man mithilfe der mächtigen CPAN-Module in Perl alltägliche Aufgabe sehr effizient und straight forward lösen kann. Zum Parsen der HTML-Seite, die als Quelle benutzt wird, wird das Paket XML::LibXML benötigt. Hiermit lassen sich per XPath direkt die interessanten Inhalte extrahieren. Die leichtgewichtige Twitter-Library Net::Twitter::Lite sorgt zudem für eine einfach Twitter-Anbindung:
Zugehöriger Crontab-Eintrag, wobei 1-5 für Werktage steht und 0 10 für 10:00 Uhr:
Hiermit wird das Skript regelmäßig zu den gewünschten Zeiten ausgeführt.
Dennoch ist Perl eine beliebte Skriptsprache, insbesondere im Unix/Linux-Bereich (dank erkennbarer Verwandschaft zu Unix-Tools/Sprachen wie C, awk oder Shell-Builtins) zur Systemadministration oder allgemein zur schnellen Problemlösung. Aber auch im Web und in vielen speziellen Einsatzgebieten wie zum Beispiel der (DNA-)Sequenzanalyse ist Perl weiterhin eine bedeutende Sprache. Aufgrund ihrer Mächtigkeit gilt Perl mancherorts als "Swiss Army Chainsaw of Programming Languages".
Natürlich sind mit Ruby, Python und diversen Java-Derivaten viele neue Skriptsprachen auf den Markt gekommen, und Perl 6 lässt (leider) weiterhin auf sich warten.
Trotzdem bin ich weiterhin ein großer Freund dieser Sprache. Allerdings muss ich zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin – Perl war mit die erste "richtige" Programmiersprache, mit der ich in Kontakt kam (dann kam die damals weniger richtige Sprache PHP).
Die Vorlesung Skriptsprachen und Anwendungen bei den Mathematikern hat dafür gesorgt, mein Interesse für Perl wieder etwas zu beleben und ein kleines Projekt in Angriff zu nehmen. Als Resultat entstand ein kleiner Bot, der täglich den Mensaplan der Uni Ulm abgrast und die Ergebnisse bei Twitter veröffentlicht. So besteht nicht nur die Möglichkeit, durch das Folgen des Bots bei Twitter täglich über die Tageskarte informiert zu werden, sondern es entsteht quasi als "Abfallprodukt" ein bisher nicht existenter RSS-Feed.
Das kleine Projekt zeigt sehr schön, wie man mithilfe der mächtigen CPAN-Module in Perl alltägliche Aufgabe sehr effizient und straight forward lösen kann. Zum Parsen der HTML-Seite, die als Quelle benutzt wird, wird das Paket XML::LibXML benötigt. Hiermit lassen sich per XPath direkt die interessanten Inhalte extrahieren. Die leichtgewichtige Twitter-Library Net::Twitter::Lite sorgt zudem für eine einfach Twitter-Anbindung:
#!/usr/bin/perl
use strict;
use DateTime;
use Net::Twitter::Lite;
use XML::LibXML;
#Get date
my $today = DateTime->today();
die "No working day!\n" if($today->day_of_week()>5);
#Fetch url and load document as DOM tree
my $url = sprintf("http://www.uni-ulm.de/mensaplan/%04d-%02d-%02d.html",$today->year, $today->month,$today->day);
my $doc = XML::LibXML->new()->parse_html_file($url) or die "Error while fetching/parsing document!\n";
#Gather all list entries and extract mealtype and actual meal
my @meals = $doc->findnodes('//div[@class="meal"]');
my @tweets;
foreach (@meals)
{
my ($mealtype, $meal) = ($_->find('./div[@class="mealtype"]'),$_->find('./div[@class="item"]'));
$meal = (length($meal)+length($mealtype) > 138 ? substr($meal,0,136-length($mealtype)).".." : $meal);
push(@tweets, $mealtype.": ".$meal);
}
die "Error while fetching meals!\n" if(length(@tweets) == 0);
#Login to twitter and post entries in reverse order
my $nt = Net::Twitter::Lite->new(username => 'username', password => '...', clientname => "MensaBot",source => "web") or die "Error during twitter login procedure!\n";
$nt->update("="x 40);
foreach (reverse(@tweets))
{
my $result = $nt->update($_);
}
$nt->update("Mensaplan Uni Ulm am ".$today->day.".".$today->month.".".$today->year.": #uni #ulm #uulm #mensa #mensaplan");
exit;
Zugehöriger Crontab-Eintrag, wobei 1-5 für Werktage steht und 0 10 für 10:00 Uhr:
0 10 * * 1-5 /path/to/script.pl
Hiermit wird das Skript regelmäßig zu den gewünschten Zeiten ausgeführt.
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11
2009
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2009
Semantic Mashup
Aus meiner Seminararbeit zum Thema Semantic Mashups aus dem vergangenen Sommersemester ist nun ein kleiner Technical Report geworden. Im Paper werden Mashups – also Anwendungen, die Informationen verschiedener Webseiten vermischen – analysiert und verschiedene technische Grundlagen, die hierfür nötig sind erläutert. Desweiteren werden existierende Mashup-Engines und Architekturen vorgestellt, sowie Herausforderungen und Probleme beim Erstellen von Mashups aufgezeigt.

Abstract:
Benjamin Erb, Jan-Patrick Elsholz, Franz J. Hauck: Semantic Mashup: Mashing up Information in the Todays World Wide Web – An Overview. VS-R08-2009, 2009. [pdf] [bib]

Abstract:
Nowadays, the World Wide Web has become the most important source of information for many people and is nearly indispensable. However, the information is spread on billions of web pages. So there is an increasing demand to combine the data of different web pages for an acquisition of information. Mashup applications assist the user at this task. This paper will give an overview about how to extract structured and semantical data out of web pages using different technologies and also shows, what types of mashup applications already exist. Furthermore we take a look at mashup architectures and engines and unresolved issues for mashup applications.
Benjamin Erb, Jan-Patrick Elsholz, Franz J. Hauck: Semantic Mashup: Mashing up Information in the Todays World Wide Web – An Overview. VS-R08-2009, 2009. [pdf] [bib]
Geschrieben von Benjamin Erb
am
29.11.2009 in Programmierung, Studium, Web Kommentare: (0)
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09
2009
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2009
SequentialMessageQueues in Java
Viele Netzwerkprotokolle teilen ihre Kommunikationsentitäten in Pakete oder Nachrichten auf. Manche Protokolle erwarten außerdem eine sequentielle Abarbeitung (z.B. TCP auf Transportebene), auch wenn die darunterliegenden Protokollschichten dass nicht unbedingt unterstützen. Für die Implementierung eines Nachrichtenpuffers für RTSP-Nachrichten, die ungeordnet ankommen können, aber sequentiell abgearbeitet werden müssen, habe ich eine entsprechende Datenstruktur in Java erstellt. RTSP-Nachrichten besitzen ein
Die folgende generische Implementierung erwartet, dass alle Nachrichtenelemete eindeutige und miteinander vergleichbare Identifier besitzen. Desweiteren erlaubt diese Implementierung zwar das parallele Schreiben in die Queue, allerdings sollte das Lesen durch einen einzelnen Thread realisiert werden. Ansonsten kann die Ordnung nach dem Entnehmen aus der Queue durch unterschiedlich lange Laufzeiten der Worker-Threads wieder verloren gehen. Außerdem realisiert diese Implementierung die sequentielle Ordnung eines vollständigen Nachrichtenstroms. Nachrichtenverluste oder Timeouts werden nicht behandelt. Hierfür eignen sich eher Automatic repeat request Protokolle.
Vollständigen Artikel lesen...
Cseq-Header-Feld, welches die einzelnen Nachrichten durchnummiert und als ordnendes Element genutzt werden kann.Die folgende generische Implementierung erwartet, dass alle Nachrichtenelemete eindeutige und miteinander vergleichbare Identifier besitzen. Desweiteren erlaubt diese Implementierung zwar das parallele Schreiben in die Queue, allerdings sollte das Lesen durch einen einzelnen Thread realisiert werden. Ansonsten kann die Ordnung nach dem Entnehmen aus der Queue durch unterschiedlich lange Laufzeiten der Worker-Threads wieder verloren gehen. Außerdem realisiert diese Implementierung die sequentielle Ordnung eines vollständigen Nachrichtenstroms. Nachrichtenverluste oder Timeouts werden nicht behandelt. Hierfür eignen sich eher Automatic repeat request Protokolle.
Vollständigen Artikel lesen...
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08
2009
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2009
Schnelle Quellcode-Navigation in Eclipse
Bei der Entwicklung größerer Java-Projekte kann schnell die Übersicht verloren gehen. Zum Glück bietet Eclipse eine Vielzahl von Shortcuts und Funktionen, um sich auch noch bei einer Vielzahl von Klassen zurecht zu finden.
Dieser Post ist ein Beitrag auf ioexception.de
Strg + 3
Öffnet den intelligenten Quick Access Dialog.Strg + Shift + R
Öffnet einen Schnelldialog zum Öffnen einer Ressource. Ist insbesondere hilfreich, um eine Datei mit bekanntem Dateinamen direkt zu öffnen, ohne im Package Explorer zu suchen.
Strg + Shift + T
Öffnet einen Schnelldialog zum Öffnen einer Java-Ressource. In der Auswahl kann der Name der Klasse/Interface/etc. direkt eingegeben werden.
Strg + Linksklick auf Klassenname
Sprung zum Quelltext der Klasse, auf die im Editor geklickt wird.
Strg + T
Übersicht der Vererbungshierarchie der Klasse, die sich im Fokus des Editors befindet. Nochmaliges Drücken vonStrg + Tdreht die Hierarchierichtung (Superklassen/Subklassen) um.
Strg + O
Übersicht der Membervariablen und Methoden der aktuellen Klasse. Nochmaliges Drücken vonStrg + Ozeigt zusätzlich geerbte Member an.
Strg + Shift + G
Sucht nach Verwendungen der Methode im Fokus des Editors in alles Klassen der Workspaces.
Strg + .undStrg + '+'
Sprung durch die Quelltextzeilen mit WarnungenStrg + L
Öffnet Dialog für einen Sprung in eine bestimmte Codezeile.
Strg + E
Zeigt Liste aller offenen Editors-Tabs an und ermöglicht Direktauswahl eines offenen Editorstabs per Texteingabe.
Strg + Bild AufundStrg + Bild Ab
Springen durch die offenen Editor-Tabs.
Alt + ←undAlt + →
Springen durch die Historie der geöffneten Tabs.
Dieser Post ist ein Beitrag auf ioexception.de
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07
2009
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2009
IOException.de
Vor etwa einem Monat habe ich zusammen mit Raimar und David die Seite www.IOException.de ins Leben gerufen, auf der wir unsere technischeren und Informatik bezogenen Beiträge aggregieren möchten.
Gerne nehmen wir auch noch weiter Mit-Blogger auf oder freuen uns auf Gastbeiträge, bei Interesse einfach melden.
Gerne nehmen wir auch noch weiter Mit-Blogger auf oder freuen uns auf Gastbeiträge, bei Interesse einfach melden.
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06
2009
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2009
Mit Working Sets Eclipse aufräumen
Jedem Eclipse-Benutzer dürfte es bekannt vorkommen, wenn langsam die ganzen Projekte den
Abhilfe schaffen in Eclipse die so genannten
Package Explorer füllen und dabei die Übersicht verloren geht. Natürlich besteht hier die Möglichkeit, durch verschiedene Workspaces die einzelnen Projekte oder Projektgruppen zu separieren, jedoch stellt eine Unterteilung in Workspaces eine sehr restriktive Trennung dar.Abhilfe schaffen in Eclipse die so genannten
Working Sets – wie bei allen Eclipse-Funktionen muss man halt erstmal überhaupt davon wissen. Working Sets lassen sich über New => Java => Java Working Set erstellen und erzeugen Überordner, in denen sich Projekte gruppieren lassen. Um im Package Explorer die Ansicht nach Working Sets aufzuschlüsseln, müssen diese jedoch als Top Level Elements gewählt werden:
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04
2009
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2009
Skript: Java Grundlagen
Für die Wahl eines Informatikstudiums sollte es völlig irrelevant sein, ob man bereits erste Programmiererfahrungen besitzt oder noch nie eine Zeile Code geschrieben hat. Analytisches und logisches Denkvermögen sowie fehlende Berührungsängste mit Mathematik sind um einiges wichtiger als Wissen zu aktuellen Programmiersprachen, denn Programmierung ist selbst eher ein Werkzeug der Informatik, als zentraler Lehrinhalt eines universitären Studiums. Genauso wenig ist ein sonderlich profundes Vorwissen über Computer notwendig, wie bereits ein bekannter niederländischer Informatiker sagte:
Trotzdem muss man natürlich lernen, seine Werkzeuge beherrschen zu können. Und leider haben erfahrungsgemäß Studierende im ersten Semester ohne Programmiererfahrungen einen zusätzlichen Aufwand dadurch, parallel zu den Vorlesungen, die eben keinen Programmierkurs darstellen, sondern eher abstrakte Konzepte vermitteln, auch noch das ganz praktische und angewandte Programmieren zu erlernen.
Aus diesem Grund wurde an der Uni Ulm vor einem Jahr auf Initiative von uns, der Fachschaft Informatik, ein aus Studiengebühren finanzierter Kurs eingeführt, der in die Java-Programmierung einführt und wirklich im wahrsten Sinne des Wortes bei null anfängt. Bei diesem freiwilligen Kurs werden Studierende intensiv bei ihren ersten Programmierschritten begleitet, was vor allem durch ein hohes Betreuungsverhältnis mit vielen Tutoren möglich ist. Neben Übungsblättern entstand nun bei der zweiten Durchführung der sogenannten „Programmierstarthilfe“ auch ein Skript als Einführung in die Java-Programmierung. Da ich als Tutor diese Veranstaltung in ihrem ersten Jahr mitbetreut habe, war ich auch an der Entstehung dieses Skripts beteilgt, an dem ansonsten vor allem Guido und Marcus gearbeitet haben, aber auch die übrige Team. Wir haben uns dazu entschlossen, das entstandene Werk unter einer Creative Commons-Lizenz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es entstand zwar in oben genanntem Kontext, kann aber auch völlig losgelöst zum Selbststudium gelesen werden. Es richtet sich weder ausschließlich an InformatikerInnen, noch sind irgendwelche Vorkenntnisse notwendig. Somit sollte es mit diesem Skript für quasi jeden möglich sein, erste Erfahrungen mit der Programmierung und dem Programmieren in Java zu machen
Auf 90 Seiten werden unter anderem grundlegende Konzepte wie Datentypen, Kontrollstrukturen, Schleifen, Arrays, Methoden, Rekursion oder einfache Objektorientierung erklärt. Ein weiteres Kapitel zeigt außerdem auf, in welche Richtungen es noch weitergeht. Hier werden Themen wie Vererbung, Interfaces, Autoboxing, Enum-Typen, Generics, Collections, Multithreading und GUI-Programmierung angerissen. Dieses weiterführende Kapitel sowie die Kapiel über abstrakte Datenstrukturen und über API-Dokumentation stammen übrigens von mir.
Download: Skript: Java Grundlagen - Programmierstarthilfe (PDF)
Das Skript steht unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Lizenz und kann in der Version vom April 2009 heruntergeladen werden.
„Computer science is no more about computers than astronomy is about telescopes."
Edsger Dijkstra
Trotzdem muss man natürlich lernen, seine Werkzeuge beherrschen zu können. Und leider haben erfahrungsgemäß Studierende im ersten Semester ohne Programmiererfahrungen einen zusätzlichen Aufwand dadurch, parallel zu den Vorlesungen, die eben keinen Programmierkurs darstellen, sondern eher abstrakte Konzepte vermitteln, auch noch das ganz praktische und angewandte Programmieren zu erlernen.
Aus diesem Grund wurde an der Uni Ulm vor einem Jahr auf Initiative von uns, der Fachschaft Informatik, ein aus Studiengebühren finanzierter Kurs eingeführt, der in die Java-Programmierung einführt und wirklich im wahrsten Sinne des Wortes bei null anfängt. Bei diesem freiwilligen Kurs werden Studierende intensiv bei ihren ersten Programmierschritten begleitet, was vor allem durch ein hohes Betreuungsverhältnis mit vielen Tutoren möglich ist. Neben Übungsblättern entstand nun bei der zweiten Durchführung der sogenannten „Programmierstarthilfe“ auch ein Skript als Einführung in die Java-Programmierung. Da ich als Tutor diese Veranstaltung in ihrem ersten Jahr mitbetreut habe, war ich auch an der Entstehung dieses Skripts beteilgt, an dem ansonsten vor allem Guido und Marcus gearbeitet haben, aber auch die übrige Team. Wir haben uns dazu entschlossen, das entstandene Werk unter einer Creative Commons-Lizenz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es entstand zwar in oben genanntem Kontext, kann aber auch völlig losgelöst zum Selbststudium gelesen werden. Es richtet sich weder ausschließlich an InformatikerInnen, noch sind irgendwelche Vorkenntnisse notwendig. Somit sollte es mit diesem Skript für quasi jeden möglich sein, erste Erfahrungen mit der Programmierung und dem Programmieren in Java zu machen
Auf 90 Seiten werden unter anderem grundlegende Konzepte wie Datentypen, Kontrollstrukturen, Schleifen, Arrays, Methoden, Rekursion oder einfache Objektorientierung erklärt. Ein weiteres Kapitel zeigt außerdem auf, in welche Richtungen es noch weitergeht. Hier werden Themen wie Vererbung, Interfaces, Autoboxing, Enum-Typen, Generics, Collections, Multithreading und GUI-Programmierung angerissen. Dieses weiterführende Kapitel sowie die Kapiel über abstrakte Datenstrukturen und über API-Dokumentation stammen übrigens von mir.
Download: Skript: Java Grundlagen - Programmierstarthilfe (PDF)
Das Skript steht unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Lizenz und kann in der Version vom April 2009 heruntergeladen werden.
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03
2009
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2009
Java VisualVM
Seit Version 6 Update 7 besitzt das Java Development Kit ein weiteres hilfreiches Entwicklungstool, nämlich VisualVM. Die Anwendung ermöglicht das Überwachen und Profiling laufender Java-Anwendungen (auch entfernter) virtueller Maschinen. Neben Merkmalen wie dem aktuellen Verbrauch an Speicher, der Größe des Heaps, Anzahl von Threads und geladener Klassen laufender Prozesse lassen sich zusätzlich aus einem erzeugbaren Heapdump zur Laufzeit Informationen über instanziierte Objekte erfragen, wie es vom Eclipse-Debugger bekannt ist. Auch die Garbage Collection kann hier manuell ausgelöst werden. Threads werden inklusive ihrer Zustände chronologisch visualisiert. Dies ist insbesondere beim Debugging von Anwendungen interessant, die intensiv Gebrauch von Multithreading machen. Durch die Anzeige der Zustände der Threads werden Monitore (Locks) sichtbar gemacht. Außerdem können über einen Threadump die einzelnen Callstacks der Threads inspiziert werden.

Im CPU-Profiling können die Anwendungen in Echtzeit daraufhin untersucht werden, welche Methoden wie oft aufgerufen werden und wieviel CPU-Zeit sie benötigen, was bei der Suche nach möglichen Optimierungsansätzen hilfreich sein könnte. Das Memory-Profiling zeigt die Anzahl von Instanzen, den Speicherverbrauch, sowie den prozentualen Anteil am gesamten Speicherplatz von Klassen und primitiven Datentypen an sowie Informationen zur Garbage Collection.

Durch Plugins lässt sich das Programm noch um weitere Funktionen ergänzen. Entstanden ist das Projekt aus der Sun-eigenen NetBeans-IDE und basiert auch heute noch auf dessen NetBeans-RCP Framework. Zu finden ist es bei jeder JDK Installation ab 6u7 im Ordner bin/jvisualvm. Es lässt sich für ältere JDK-Versionen über einen Download von der Projektseite separat installieren .

Im CPU-Profiling können die Anwendungen in Echtzeit daraufhin untersucht werden, welche Methoden wie oft aufgerufen werden und wieviel CPU-Zeit sie benötigen, was bei der Suche nach möglichen Optimierungsansätzen hilfreich sein könnte. Das Memory-Profiling zeigt die Anzahl von Instanzen, den Speicherverbrauch, sowie den prozentualen Anteil am gesamten Speicherplatz von Klassen und primitiven Datentypen an sowie Informationen zur Garbage Collection.

Durch Plugins lässt sich das Programm noch um weitere Funktionen ergänzen. Entstanden ist das Projekt aus der Sun-eigenen NetBeans-IDE und basiert auch heute noch auf dessen NetBeans-RCP Framework. Zu finden ist es bei jeder JDK Installation ab 6u7 im Ordner bin/jvisualvm. Es lässt sich für ältere JDK-Versionen über einen Download von der Projektseite separat installieren .
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Benjamin Erb ist 24 Jahre alt und studiert an der 



