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-01-
06
2010

Kurzpräsentation – Node.js

Auf dem gestrigen Webmontag in Ulm habe ich Node.js vorgestellt, ein Framework für serverseitiges JavaScript für skalierbare Netzwerkanwendungen. Dabei hat es sich um eine eher kurze und oberflächliche Präesentation gehandelt, die die Grundidee des asynchroner I/O Operationen betonen sollte. Detailliertere Beiträge zu Node.js wird es aber in Kürze auf IOException.de geben.

Geschrieben von Benjamin Erb am 01.06.2010 in Web Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, javascript, ulm, web, web 2.0
-05-
05
2010

LRU-Cache in Java

Caches dienen in der Informatik als Methode, Zugriffe auf bestimmte Daten zu beschleunigen, in dem diese vorgelagert/gepuffert werden. Sie sind in verschiedensten Bereichen zu finden, unter anderem auf Prozessoren, in Festplatten, aber auch in Technologien wie dem Web. Verschiedene Verdrängungsstrategien ermöglichen es, die beschränkte Kapazität eines Caches zu berücksichtigen, so dass nur wichtige Werte im Cache gelagert werden. Least Recently Used (LRU), ist eine solche Strategie, die häufig angewandt wird. Sie sortiert die Werte im Cache nach der letzten Nutzung. Wird auf ein Element über einen längeren Zeitraum nicht mehr zugegriffen, so wird es aus dem Cache verdrängt.

In Java lässt sich ein solcher LRU-Cache besonders einfach implementieren, da die Klasse java.util.LinkedHashMap bereits die wesentlichen Mechanismen unterstützt. Eine HashMap ist eine Hash-Tabelle, die Zugriffe auf Werte über ihre Schlüssel regelt. Zusätzlich verkettet die LinkedHashMap aber die Werte noch in einer Liste, womit auch eine Traversierung in Einfügereihenfolge ermöglicht wird. Mithilfe eines Flags in einem der Konstruktoren kann dieses Verhalten geändert werden, so dass bei jedem Zugriff das angesprochene Element neu in diese Liste eingereiht wird. Damit verwaltet die Liste die Zugriffe und ist Basis für die LRU-Strategie.

Die Methode removeEldestEntry() der LinkedHashMap wird bei jedem Schreibezugriff auf die Map, also nach Einfügeoperationen über put() oder putAll() automatisch aufgerufen und bietet die Möglichkeit, durch Überschreiben der Methode die Verdrängungsstrategie zu implementieren. Diese Methode gibt ein boolean zurück, ob der älteste Eintrag gelöscht werden soll. Es ist auch möglich, innerhalb der Methode selbst die Liste zu manipulieren, dann sollte allerdings die Methode immer false zurückgeben. Für den LRU-Cache reicht es aus, die Größe der Map mit dem gewünschten Maximum zu vergleichen. Ist der Inhalt der Map zu groß, so soll das letzte Element gelöscht werden.

Im Folgenden nun der Code dazu. Zu beachten ist noch, dass es sich um eine threadsichere Klasse handelt, da die Map explizit synchronisiert wird.

import java.util.Collections;
import java.util.LinkedHashMap;
import java.util.Map;

/**
 * A thread-safe LRU cache implementation based on internal LinkedHashMap.
 * 
 * @author Benjamin Erb
 *
 * @param <K> Entry Key Type
 * @param <V> Entry Value Type
 */
public class LRUCache<K, V>
{
	public static final int DEFAULT_MAX_SIZE = 1000;

	private final Map<K, V> internalMap;

	public LRUCache()
	{
		this(DEFAULT_MAX_SIZE);
	}

	public LRUCache(final int maxSize)
	{
		this.internalMap = (Map<K, V>) Collections.synchronizedMap(new LinkedHashMap<K, V>(maxSize + 1, .75F, true)
		{
			private static final long serialVersionUID = 5369285290965670135L;

			@Override
			protected boolean removeEldestEntry(Map.Entry<K, V> eldest)
			{
				return size() > maxSize;
			}
		});
	}

	public V put(K key, V value)
	{
		return internalMap.put(key, value);
	}

	public V get(K key)
	{
		return internalMap.get(key);
	}

}


Diesen Beitrag auf IOException.de lesen.
Geschrieben von Benjamin Erb am 05.05.2010 in Programmierung Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, java
-22-
01
2010

diretto

Als Student im Diplomstudiengang Medien-Informatik an der Uni Ulm ist es Bestandteil des Hauptstudiums, ein Anwendungsfach aus den Teilgebieten der Medien-Informatik zu belegen. Hierbei stehen unter anderem Vertiefungsrichtungen wie Computergrafik, Computer Vision, Ubiquitous Computing, Medienpädagogik, Interaktive Systeme, Interaktives Video oder Mensch-Maschine Dialogsysteme zur Auswahl.

Meine Wahl hierbei fiel auf Ubiquitous Computing – dem Trend hin zum allgegenwärtigen Computer oder dem „Internet der Dinge“. Ob als intelligenter Kühlschrank, im vernetzten Auto oder in Form von intelligenten Smartphones, der Computer und mit ihm oft auch das Internet werden immer omnipräsenter. Das Anwendungsfach besteht einerseits aus den Vorlesungen Multimediasysteme und Mobile & Ubiquitous Computing, und andererseits aus einer wissenschaftlichen Projektarbeit über zwei Semester in Kleingruppen.

Derzeit arbeiten Stefan, Cookie und ich an einer Idee von Stefan, aus der nun unser Projekt entsprungen ist: Einerseits erlaubt der technologische Fortschritt performante mobile Internetzugänge und eine fast ubiquitäre Vernetzung. Auf der anderen Seite ist qualitatives und verteiltes Dokumentieren von Ereignissen unter echtzeitnahen Bedingungen bisher nicht ohne weiteres möglich. Genau hier setzt unser Projekt, diretto (ital.: direkt, aus erster Hand) an.



Zunächst versuchen wir im Rahmen des Projekts die Vorgänge und Merkmale verteilter Berichterstattung auf eine allgemeine und offene Schnittstelle zu abstrahieren. Anschließend werden wir Referenzimplementierungen verschiedener Dienste bereitstellen, die darauf aufbauen. Das beinhaltet sehr unterschiedliche Teilaspekte, wie die Aufnahme und Erstellung von Beiträgen in verschiedenen Formen wie Bild, Text, Audio oder Video, aber auch die Verteilung, Speicherung und Aufarbeitung solcher Daten zu nützlichen Informationen.

Unser geplantes System ist an keinen festen Anwendungszweck gebunden und soll in verschiedensten Szenarien eingesetzt werden können. Ein möglicher Bereich ist der Katastrophenschutz. Hier ist es besonders wichtig, bei großflächigen Einsätzen nach Unfällen oder Naturkatastrophen zunächst Ordnung ins Chaos zu bringen. Das bedeutet vor allem Sammeln, Filtern und Bewerten eintreffender Daten und das Erstellen von Bestandsaufnahmen. Eine verteilte, mobile Anwendung hierfür ist genauso interessant wie die Möglichkeit, einen Teil der Aufgaben wie das Bewerten auch entfernt durchführen zu können. Ein anderes Szenario wäre ein Live-Bericht eines öffentlichen Großereignisses. So könnte mithilfe eines solchen Systems zum Beispiel ein Fahrradrennen übertragen werden, in dem die Beiträge verschiedener Zuschauer an verschiedenen Stellen der Strecke digital und echtzeitnah gesammelt werden und über das Internet Interessierten zugreifbar gemacht werden. Ein weiteres mögliches Einsatzszenario ist die Dokumentation von Veranstaltungen wie Demonstrationen. Nicht zuletzt die Ereignisse der Freiheit-statt-Angst Demonstration in Berlin haben gezeigt, wie wichtig eine entsprechende Dokumentation sein kann.

Während sich Stefan sich zunächst seiner ursprünglichen Idee widmen wird, mithilfe eines mobilen Computers im Rucksack Fotojournalismus auch unter widrigen Umständen durchführen zu können, wird sich Cookie anfangs um die Integration eines Smartphones kümmern. Ich werde mich hauptsächlich mit den technischen Aspekten der API und vor allem der serverseitigen Speicherung der Daten beschäftigen, was ich mir aufgrund meines Interesses an verteilten Systemen entsprechend ausgesucht habe. Da die genannten Szenarien Anforderungen an das System in Bezug auf Phasen hoher Nutzungsintensität und Verfügbarkeit stellt, muss ein solches System vor allem gut skalieren und ausfallsicher designt sein. Dann wird es für uns als nächstes darum gehen, weitere Aspekte zu implementieren und vor allem das System unter echten Bedingungen zu testen.

Aktuelle Informationen zum Projekt und dessen Verlauf gibt es übrigens auf unserer Projektseite unter diretto.org.



Geschrieben von Benjamin Erb am 22.01.2010 in Studium Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, diretto, studium, ulm, web 2.0
-31-
12
2009

Mehrere Werte in Java-Methoden typsicher zurückgeben

Anders als manch andere imperative Programmiersprachen, unterstützt Java nur die Rückgabe eines Wertes bei einem Methodenaufruf. Jedoch ist es häufig interessant, mehrere Werte zurückzugeben. Grundsätzlich lassen sich hier zwei Szenarien unterscheiden. Bei der Rückgabe von mehreren gleichartigen Typen wird meist eine Klasse des Collections-Frameworks verwendet, wie zum Beispiel List oder ein Array. Manchmal will man aber auch völlig verschiedene Typen gemeinsam zurückgeben. Gängige Praxis ist es hier, ein Object-Array zurückzugeben und dann quasi beim Implementieren festzulegen, von welchem Typ die einzelnen Werte sind und entsprechen zurückzucasten. Dies ist leider weder typsicher, noch lässt sich die vorherige Festlegung im Code erzwingen. Abhilfe schafft hier eine generische Holder-Klasse, die einzelnen Werte typsicher kapselt und als einziger Rückgabewert verwendet werden kann.

Hier ein Beispiel für die Rückgabe über ein Object-Array:
private Object[] doItUnchecked()
{
	String s = "foo";
	Date d = new Date();

	return new Object[] { s, d };
}


Aufruf:
// unchecked variant: dangerous!
Object[] returnValues = t.doItUnchecked();
String s = (String) returnValues[0];
Date d = (Date) returnValues[1];


Eine generische Holderklasse (hier: immutable):
/**
 * Immutable holder type for two values.
 * 
 * @author Benjamin Erb
 *
 * @param <F> type of first value
 * @param <S> type of second value
 */
public class PairHolder<F, S>
{
	private final F first;
	private final S second;
	
	public PairHolder(F first, S second)
	{
		this.first = first;
		this.second = second;
	}
	
	public F getFirst()
	{
		return first;
	}
	
	public S getSecond()
	{
		return second;
	}
}


Verwendung in Methode:
private PairHolder<String, Date> doItChecked()
{
	String s = "foo";
	Date d = new Date();

	return new PairHolder<String, Date>(s, d);
}


Aufruf:
// check variant: safe already at compile-time
PairHolder<String, Date> h = t.doItChecked();
String s = h.getFirst();
Date d = h.getSecond();


Die Holderklasse lässt sich auch noch beliebig erweitern, um Tripel, Quadrupel etc. zu halten. Wer für 2-Tupel keine eigene Klasse implementieren möchte, kann übrigens auf AbstractMap.SimpleEntry<K,V> oder AbstractMap.SimpleImmutableEntry<K,V> zurückgreifen.
Geschrieben von Benjamin Erb am 31.12.2009 in Programmierung Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, java
-01-
12
2009

Twitterbot in Perl

Perl war schon immer eine polarisierende Sprache. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Die einen sind Fan der flexiblen Syntax, die anderen verfluchen die mangelnde Lesbarkeit. Sätze wie "Perl: Write once – never understand again" oder "Perl is the only language that looks the same before and after RSA encryption." zielen genau hierauf ab.

Dennoch ist Perl eine beliebte Skriptsprache, insbesondere im Unix/Linux-Bereich (dank erkennbarer Verwandschaft zu Unix-Tools/Sprachen wie C, awk oder Shell-Builtins) zur Systemadministration oder allgemein zur schnellen Problemlösung. Aber auch im Web und in vielen speziellen Einsatzgebieten wie zum Beispiel der (DNA-)Sequenzanalyse ist Perl weiterhin eine bedeutende Sprache. Aufgrund ihrer Mächtigkeit gilt Perl mancherorts als "Swiss Army Chainsaw of Programming Languages".
Natürlich sind mit Ruby, Python und diversen Java-Derivaten viele neue Skriptsprachen auf den Markt gekommen, und Perl 6 lässt (leider) weiterhin auf sich warten.

Trotzdem bin ich weiterhin ein großer Freund dieser Sprache. Allerdings muss ich zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin – Perl war mit die erste "richtige" Programmiersprache, mit der ich in Kontakt kam (dann kam die damals weniger richtige Sprache PHP).

Die Vorlesung Skriptsprachen und Anwendungen bei den Mathematikern hat dafür gesorgt, mein Interesse für Perl wieder etwas zu beleben und ein kleines Projekt in Angriff zu nehmen. Als Resultat entstand ein kleiner Bot, der täglich den Mensaplan der Uni Ulm abgrast und die Ergebnisse bei Twitter veröffentlicht. So besteht nicht nur die Möglichkeit, durch das Folgen des Bots bei Twitter täglich über die Tageskarte informiert zu werden, sondern es entsteht quasi als "Abfallprodukt" ein bisher nicht existenter RSS-Feed.

Das kleine Projekt zeigt sehr schön, wie man mithilfe der mächtigen CPAN-Module in Perl alltägliche Aufgabe sehr effizient und straight forward lösen kann. Zum Parsen der HTML-Seite, die als Quelle benutzt wird, wird das Paket XML::LibXML benötigt. Hiermit lassen sich per XPath direkt die interessanten Inhalte extrahieren. Die leichtgewichtige Twitter-Library Net::Twitter::Lite sorgt zudem für eine einfach Twitter-Anbindung:

#!/usr/bin/perl
use strict;
use DateTime;
use Net::Twitter::Lite;
use XML::LibXML;

#Get date
my $today = DateTime->today();
die "No working day!\n" if($today->day_of_week()>5);

#Fetch url and load document as DOM tree
my $url = sprintf("http://www.uni-ulm.de/mensaplan/%04d-%02d-%02d.html",$today->year, $today->month,$today->day);
my $doc = XML::LibXML->new()->parse_html_file($url) or die "Error while fetching/parsing document!\n";

#Gather all list entries and extract mealtype and actual meal
my @meals = $doc->findnodes('//div[@class="meal"]');
my @tweets;
foreach (@meals)
{
	my ($mealtype, $meal) = ($_->find('./div[@class="mealtype"]'),$_->find('./div[@class="item"]'));
	$meal =	(length($meal)+length($mealtype) > 138 ? substr($meal,0,136-length($mealtype)).".." : $meal);
	push(@tweets, $mealtype.": ".$meal);
}
die "Error while fetching meals!\n" if(length(@tweets) == 0);

#Login to twitter and post entries in reverse order 
my $nt = Net::Twitter::Lite->new(username => 'username', password => '...', clientname => "MensaBot",source => "web") or die "Error during twitter login procedure!\n";
$nt->update("="x 40);
foreach (reverse(@tweets))
{
	my $result = $nt->update($_);
}
$nt->update("Mensaplan Uni Ulm am ".$today->day.".".$today->month.".".$today->year.":   #uni #ulm #uulm #mensa #mensaplan");
exit;


Zugehöriger Crontab-Eintrag, wobei 1-5 für Werktage steht und 0 10 für 10:00 Uhr:
0 10 * * 1-5 /path/to/script.pl

Hiermit wird das Skript regelmäßig zu den gewünschten Zeiten ausgeführt.
Geschrieben von Benjamin Erb am 01.12.2009 in Programmierung Kommentar: (1) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, perl, studium, web 2.0
-29-
11
2009

Semantic Mashup

Aus meiner Seminararbeit zum Thema Semantic Mashups aus dem vergangenen Sommersemester ist nun ein kleiner Technical Report geworden. Im Paper werden Mashups – also Anwendungen, die Informationen verschiedener Webseiten vermischen – analysiert und verschiedene technische Grundlagen, die hierfür nötig sind erläutert. Desweiteren werden existierende Mashup-Engines und Architekturen vorgestellt, sowie Herausforderungen und Probleme beim Erstellen von Mashups aufgezeigt.


Abstract:
Nowadays, the World Wide Web has become the most important source of information for many people and is nearly indispensable. However, the information is spread on billions of web pages. So there is an increasing demand to combine the data of different web pages for an acquisition of information. Mashup applications assist the user at this task. This paper will give an overview about how to extract structured and semantical data out of web pages using different technologies and also shows, what types of mashup applications already exist. Furthermore we take a look at mashup architectures and engines and unresolved issues for mashup applications.


Benjamin Erb, Jan-Patrick Elsholz, Franz J. Hauck: Semantic Mashup: Mashing up Information in the Todays World Wide Web – An Overview. VS-R08-2009, 2009. [pdf] [bib]

Geschrieben von Benjamin Erb am 29.11.2009 in Programmierung, Studium, Web Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, informatik, software, studium, user interfaces, web 2.0
-22-
09
2009

SequentialMessageQueues in Java

Viele Netzwerkprotokolle teilen ihre Kommunikationsentitäten in Pakete oder Nachrichten auf. Manche Protokolle erwarten außerdem eine sequentielle Abarbeitung (z.B. TCP auf Transportebene), auch wenn die darunterliegenden Protokollschichten dass nicht unbedingt unterstützen. Für die Implementierung eines Nachrichtenpuffers für RTSP-Nachrichten, die ungeordnet ankommen können, aber sequentiell abgearbeitet werden müssen, habe ich eine entsprechende Datenstruktur in Java erstellt. RTSP-Nachrichten besitzen ein Cseq-Header-Feld, welches die einzelnen Nachrichten durchnummiert und als ordnendes Element genutzt werden kann.

Die folgende generische Implementierung erwartet, dass alle Nachrichtenelemete eindeutige und miteinander vergleichbare Identifier besitzen. Desweiteren erlaubt diese Implementierung zwar das parallele Schreiben in die Queue, allerdings sollte das Lesen durch einen einzelnen Thread realisiert werden. Ansonsten kann die Ordnung nach dem Entnehmen aus der Queue durch unterschiedlich lange Laufzeiten der Worker-Threads wieder verloren gehen. Außerdem realisiert diese Implementierung die sequentielle Ordnung eines vollständigen Nachrichtenstroms. Nachrichtenverluste oder Timeouts werden nicht behandelt. Hierfür eignen sich eher Automatic repeat request Protokolle.
Vollständigen Artikel lesen...
Geschrieben von Benjamin Erb am 22.09.2009 in Programmierung Kommentar: (1) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, java
-12-
08
2009

Schnelle Quellcode-Navigation in Eclipse

Bei der Entwicklung größerer Java-Projekte kann schnell die Übersicht verloren gehen. Zum Glück bietet Eclipse eine Vielzahl von Shortcuts und Funktionen, um sich auch noch bei einer Vielzahl von Klassen zurecht zu finden.


  • Strg + 3
    Öffnet den intelligenten Quick Access Dialog.

  • Strg + Shift + R
    Öffnet einen Schnelldialog zum Öffnen einer Ressource. Ist insbesondere hilfreich, um eine Datei mit bekanntem Dateinamen direkt zu öffnen, ohne im Package Explorer zu suchen.
  • Strg + Shift + T
    Öffnet einen Schnelldialog zum Öffnen einer Java-Ressource. In der Auswahl kann der Name der Klasse/Interface/etc. direkt eingegeben werden.
  • Strg + Linksklick auf Klassenname
    Sprung zum Quelltext der Klasse, auf die im Editor geklickt wird.
  • Strg + T
    Übersicht der Vererbungshierarchie der Klasse, die sich im Fokus des Editors befindet. Nochmaliges Drücken von Strg + T dreht die Hierarchierichtung (Superklassen/Subklassen) um.
  • Strg + O
    Übersicht der Membervariablen und Methoden der aktuellen Klasse. Nochmaliges Drücken von Strg + O zeigt zusätzlich geerbte Member an.
  • Strg + Shift + G
    Sucht nach Verwendungen der Methode im Fokus des Editors in alles Klassen der Workspaces.
  • Strg + . und Strg + '+'
    Sprung durch die Quelltextzeilen mit Warnungen

  • Strg + L
    Öffnet Dialog für einen Sprung in eine bestimmte Codezeile.
  • Strg + E
    Zeigt Liste aller offenen Editors-Tabs an und ermöglicht Direktauswahl eines offenen Editorstabs per Texteingabe.
  • Strg + Bild Auf und Strg + Bild Ab
    Springen durch die offenen Editor-Tabs.
  • Alt + ← und Alt + →
    Springen durch die Historie der geöffneten Tabs.



Dieser Post ist ein Beitrag auf ioexception.de
Geschrieben von Benjamin Erb am 12.08.2009 in Programmierung Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, eclipse, java
-18-
07
2009

IOException.de

Vor etwa einem Monat habe ich zusammen mit Raimar und David die Seite www.IOException.de ins Leben gerufen, auf der wir unsere technischeren und Informatik bezogenen Beiträge aggregieren möchten.
Gerne nehmen wir auch noch weiter Mit-Blogger auf oder freuen uns auf Gastbeiträge, bei Interesse einfach melden.
Geschrieben von Benjamin Erb am 18.07.2009 in Programmierung Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: blog, coding, informatik, web
-16-
06
2009

Mit Working Sets Eclipse aufräumen

Jedem Eclipse-Benutzer dürfte es bekannt vorkommen, wenn langsam die ganzen Projekte den Package Explorer füllen und dabei die Übersicht verloren geht. Natürlich besteht hier die Möglichkeit, durch verschiedene Workspaces die einzelnen Projekte oder Projektgruppen zu separieren, jedoch stellt eine Unterteilung in Workspaces eine sehr restriktive Trennung dar.
Abhilfe schaffen in Eclipse die so genannten Working Sets – wie bei allen Eclipse-Funktionen muss man halt erstmal überhaupt davon wissen. Working Sets lassen sich über New => Java => Java Working Set erstellen und erzeugen Überordner, in denen sich Projekte gruppieren lassen. Um im Package Explorer die Ansicht nach Working Sets aufzuschlüsseln, müssen diese jedoch als Top Level Elements gewählt werden:

Geschrieben von Benjamin Erb am 16.06.2009 in Programmierung Kommentare: (0) Trackback: (1)
Tags für diesen Artikel: coding, eclipse, java
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Benjamin Erb Benjamin Erb ist 24 Jahre alt und studiert an der Universität Ulm Medieninformatik.

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