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Unbricking WRT54G

Wenn man durch ein fehlerhaftes Firmwareupdate einen Router schrottet, wird daraus ein Klotz aus Technikabfall, mit dem man im Normalfall nicht mehr viel anfangen kann. Deswegen wird im englischsprachigen Raum oft auch davor geredet, dass das Gerät "bricked" sei, quasi in einen Ziegelstein verwandelt wurde. Beim Einrichten einer WLan-Brücke auf Basis der Open Source Firmware dd-wrt ist mir dies leider kürzlich auch passiert, als das Flashen eines älteren WRT54G missglückte. Die Ultima Ratio in einem solchen Fall ist nur noch das manuelle Zurücksetzen des Flashspeichers des Routers auf dessen Platine, um ihn wieder empfänglich für neue Firmware zu machen. Irgendwie hatte ich schon immer gesunden Respekt vor solch "hardware-nahen" Basteleien aber ist der Router erst ruiniert, frickelt es sich ungeniert - man hat ja nichts mehr zu verlieren.
So habe ich folgende Anleitung befolgt und es tatsächlich geschafft, durch das Überbrücken der Pins 15 und 16 des Flashspeichers den Chip zu flushen (zumindest bei einem WRT54G V3.1) und wieder in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen. Das Wichtige ist hierbei, das genutzte Werkzeug zu erden, wofür sich am besten die Abschirmung des Antennenanschluß eignet.

Nach erfolgreicher Zurücksetzung lässt sich nun beim Starten des Routers via TFTP eine neue Firmware einspielen. Übrigens ist es sinnvoll, nach einem solchen Zwischenfall immer erst eine offizielle Firmware aufzuspielen und erst dann weiter zu flashen. Außerdem kann man quasi gar nicht oft genug Resetten zwischen den einzelnen Schritten, um nicht irgendwelche ungültigen Werte im Speicher zu behalten. Mehr dazu findet man auch bei dieser Anleitung. Laut einer Usergroup gelingt das "Unbricken" in etwa 97% alle Fälle, also ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.
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Benjamin Erb ist 24 Jahre alt und studiert an der 



