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-01-
06
2010

Kurzpräsentation – Node.js

Auf dem gestrigen Webmontag in Ulm habe ich Node.js vorgestellt, ein Framework für serverseitiges JavaScript für skalierbare Netzwerkanwendungen. Dabei hat es sich um eine eher kurze und oberflächliche Präesentation gehandelt, die die Grundidee des asynchroner I/O Operationen betonen sollte. Detailliertere Beiträge zu Node.js wird es aber in Kürze auf IOException.de geben.

Geschrieben von Benjamin Erb am 01.06.2010 in Web Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, javascript, ulm, web, web 2.0
-14-
02
2010

Seminar: Research Trends in Media Informatics

Ich denke nicht, dass es übertrieben ist zu sagen, dieses Seminar gehört mit zu den Höhepunkten meines bisherigen Studiums an der Uni Ulm. Ein einfaches Seminar haben die Jungs vom Institut für Medieninformatik zu einer vollständig konferenzähnlichen Veranstaltung aufgebohrt – und es hat sich für alle gelohnt. Die Seminarthemen orientierten sich an aktuellen Forschungstrends aus dem Bereich der Medieninformatik und insbesondere aus den Bereichen des Ubiquitous Computings. Allerdings waren die Themen allgemein genug, um mehr als nur punktuelle Forschungsergebnisse anderer zu beschreiben. Vielmehr bot jeder einzelne Vortrag einen guten Einblick in den jeweiligen Themenkomplex ohne all zu spezifisch für die anderen Teilnehmer zu werden. Dies sorgte insbesondere für rege Diskussionen am Ende jeden Vortrags. Die vier Sessions teilten sich in die Bereiche Ubiquitous Computing, Devices and Games, Networking Trends sowie Social Computing ein.
Verschiedene Beiträge werden in Kürze auf IOException vorgestellt.

Doch der Ablauf unterschied sich von dem üblichen Abläufen: Ausarbeitung schreiben, Überarbeitung mit einem Betreuer, Powerpoint Folien erstellen und letztendlich die typischen Präsentationen.



Zunächst wurden wir dazu motiviert, unsere Paper auf Englisch zu verfassen. Der Review-Prozess wurde um ein Peer-Reviewing erweitert, bei dem die Teilnehmer Arbeiten anderer mitbegutachteten. Bei den Vorträgen legten die Betreuer Wert auf ansprechende Präsentationen abseits von Powerpoint und Bullet Points.
Dieser Mehraufwand wurde letztendlich mit einem wirklich sehr konferenznahen Blockseminar belohnt. Es gab Badges für alle Teilnehmer, gedruckte(!) 130-seitige Proceedings mit allen Papern und sogar zwei Keynotes Speeches – darunter ein Forscher aus den Niederlanden ;-)
Selbst ein Social Event am Ende hat es gegeben, es war echt noch nett im Barfüsser!

Nochmal großes Lob an Boto, Stefan, Flo, Elmar, Basti und Björn für die besondere Betreuung des Seminars!

Und irgendwie hat dieses Seminar Lust auf mehr gemacht – kurze und interessante Vorträge, die einen Blick über den Tellerrand ermöglichen, gerne auch noch interdisziplinärer. Mal sehen, ob wir da noch etwas weiteres auf die Reihe bekommen.


Geschrieben von Benjamin Erb am 14.02.2010 in Studium Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: informatik, privacy, software, studium, ubiquitous computing, ulm, web 2.0
-22-
01
2010

diretto

Als Student im Diplomstudiengang Medien-Informatik an der Uni Ulm ist es Bestandteil des Hauptstudiums, ein Anwendungsfach aus den Teilgebieten der Medien-Informatik zu belegen. Hierbei stehen unter anderem Vertiefungsrichtungen wie Computergrafik, Computer Vision, Ubiquitous Computing, Medienpädagogik, Interaktive Systeme, Interaktives Video oder Mensch-Maschine Dialogsysteme zur Auswahl.

Meine Wahl hierbei fiel auf Ubiquitous Computing – dem Trend hin zum allgegenwärtigen Computer oder dem „Internet der Dinge“. Ob als intelligenter Kühlschrank, im vernetzten Auto oder in Form von intelligenten Smartphones, der Computer und mit ihm oft auch das Internet werden immer omnipräsenter. Das Anwendungsfach besteht einerseits aus den Vorlesungen Multimediasysteme und Mobile & Ubiquitous Computing, und andererseits aus einer wissenschaftlichen Projektarbeit über zwei Semester in Kleingruppen.

Derzeit arbeiten Stefan, Cookie und ich an einer Idee von Stefan, aus der nun unser Projekt entsprungen ist: Einerseits erlaubt der technologische Fortschritt performante mobile Internetzugänge und eine fast ubiquitäre Vernetzung. Auf der anderen Seite ist qualitatives und verteiltes Dokumentieren von Ereignissen unter echtzeitnahen Bedingungen bisher nicht ohne weiteres möglich. Genau hier setzt unser Projekt, diretto (ital.: direkt, aus erster Hand) an.



Zunächst versuchen wir im Rahmen des Projekts die Vorgänge und Merkmale verteilter Berichterstattung auf eine allgemeine und offene Schnittstelle zu abstrahieren. Anschließend werden wir Referenzimplementierungen verschiedener Dienste bereitstellen, die darauf aufbauen. Das beinhaltet sehr unterschiedliche Teilaspekte, wie die Aufnahme und Erstellung von Beiträgen in verschiedenen Formen wie Bild, Text, Audio oder Video, aber auch die Verteilung, Speicherung und Aufarbeitung solcher Daten zu nützlichen Informationen.

Unser geplantes System ist an keinen festen Anwendungszweck gebunden und soll in verschiedensten Szenarien eingesetzt werden können. Ein möglicher Bereich ist der Katastrophenschutz. Hier ist es besonders wichtig, bei großflächigen Einsätzen nach Unfällen oder Naturkatastrophen zunächst Ordnung ins Chaos zu bringen. Das bedeutet vor allem Sammeln, Filtern und Bewerten eintreffender Daten und das Erstellen von Bestandsaufnahmen. Eine verteilte, mobile Anwendung hierfür ist genauso interessant wie die Möglichkeit, einen Teil der Aufgaben wie das Bewerten auch entfernt durchführen zu können. Ein anderes Szenario wäre ein Live-Bericht eines öffentlichen Großereignisses. So könnte mithilfe eines solchen Systems zum Beispiel ein Fahrradrennen übertragen werden, in dem die Beiträge verschiedener Zuschauer an verschiedenen Stellen der Strecke digital und echtzeitnah gesammelt werden und über das Internet Interessierten zugreifbar gemacht werden. Ein weiteres mögliches Einsatzszenario ist die Dokumentation von Veranstaltungen wie Demonstrationen. Nicht zuletzt die Ereignisse der Freiheit-statt-Angst Demonstration in Berlin haben gezeigt, wie wichtig eine entsprechende Dokumentation sein kann.

Während sich Stefan sich zunächst seiner ursprünglichen Idee widmen wird, mithilfe eines mobilen Computers im Rucksack Fotojournalismus auch unter widrigen Umständen durchführen zu können, wird sich Cookie anfangs um die Integration eines Smartphones kümmern. Ich werde mich hauptsächlich mit den technischen Aspekten der API und vor allem der serverseitigen Speicherung der Daten beschäftigen, was ich mir aufgrund meines Interesses an verteilten Systemen entsprechend ausgesucht habe. Da die genannten Szenarien Anforderungen an das System in Bezug auf Phasen hoher Nutzungsintensität und Verfügbarkeit stellt, muss ein solches System vor allem gut skalieren und ausfallsicher designt sein. Dann wird es für uns als nächstes darum gehen, weitere Aspekte zu implementieren und vor allem das System unter echten Bedingungen zu testen.

Aktuelle Informationen zum Projekt und dessen Verlauf gibt es übrigens auf unserer Projektseite unter diretto.org.



Geschrieben von Benjamin Erb am 22.01.2010 in Studium Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, diretto, studium, ulm, web 2.0
-01-
12
2009

Twitterbot in Perl

Perl war schon immer eine polarisierende Sprache. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Die einen sind Fan der flexiblen Syntax, die anderen verfluchen die mangelnde Lesbarkeit. Sätze wie "Perl: Write once – never understand again" oder "Perl is the only language that looks the same before and after RSA encryption." zielen genau hierauf ab.

Dennoch ist Perl eine beliebte Skriptsprache, insbesondere im Unix/Linux-Bereich (dank erkennbarer Verwandschaft zu Unix-Tools/Sprachen wie C, awk oder Shell-Builtins) zur Systemadministration oder allgemein zur schnellen Problemlösung. Aber auch im Web und in vielen speziellen Einsatzgebieten wie zum Beispiel der (DNA-)Sequenzanalyse ist Perl weiterhin eine bedeutende Sprache. Aufgrund ihrer Mächtigkeit gilt Perl mancherorts als "Swiss Army Chainsaw of Programming Languages".
Natürlich sind mit Ruby, Python und diversen Java-Derivaten viele neue Skriptsprachen auf den Markt gekommen, und Perl 6 lässt (leider) weiterhin auf sich warten.

Trotzdem bin ich weiterhin ein großer Freund dieser Sprache. Allerdings muss ich zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin – Perl war mit die erste "richtige" Programmiersprache, mit der ich in Kontakt kam (dann kam die damals weniger richtige Sprache PHP).

Die Vorlesung Skriptsprachen und Anwendungen bei den Mathematikern hat dafür gesorgt, mein Interesse für Perl wieder etwas zu beleben und ein kleines Projekt in Angriff zu nehmen. Als Resultat entstand ein kleiner Bot, der täglich den Mensaplan der Uni Ulm abgrast und die Ergebnisse bei Twitter veröffentlicht. So besteht nicht nur die Möglichkeit, durch das Folgen des Bots bei Twitter täglich über die Tageskarte informiert zu werden, sondern es entsteht quasi als "Abfallprodukt" ein bisher nicht existenter RSS-Feed.

Das kleine Projekt zeigt sehr schön, wie man mithilfe der mächtigen CPAN-Module in Perl alltägliche Aufgabe sehr effizient und straight forward lösen kann. Zum Parsen der HTML-Seite, die als Quelle benutzt wird, wird das Paket XML::LibXML benötigt. Hiermit lassen sich per XPath direkt die interessanten Inhalte extrahieren. Die leichtgewichtige Twitter-Library Net::Twitter::Lite sorgt zudem für eine einfach Twitter-Anbindung:

#!/usr/bin/perl
use strict;
use DateTime;
use Net::Twitter::Lite;
use XML::LibXML;

#Get date
my $today = DateTime->today();
die "No working day!\n" if($today->day_of_week()>5);

#Fetch url and load document as DOM tree
my $url = sprintf("http://www.uni-ulm.de/mensaplan/%04d-%02d-%02d.html",$today->year, $today->month,$today->day);
my $doc = XML::LibXML->new()->parse_html_file($url) or die "Error while fetching/parsing document!\n";

#Gather all list entries and extract mealtype and actual meal
my @meals = $doc->findnodes('//div[@class="meal"]');
my @tweets;
foreach (@meals)
{
	my ($mealtype, $meal) = ($_->find('./div[@class="mealtype"]'),$_->find('./div[@class="item"]'));
	$meal =	(length($meal)+length($mealtype) > 138 ? substr($meal,0,136-length($mealtype)).".." : $meal);
	push(@tweets, $mealtype.": ".$meal);
}
die "Error while fetching meals!\n" if(length(@tweets) == 0);

#Login to twitter and post entries in reverse order 
my $nt = Net::Twitter::Lite->new(username => 'username', password => '...', clientname => "MensaBot",source => "web") or die "Error during twitter login procedure!\n";
$nt->update("="x 40);
foreach (reverse(@tweets))
{
	my $result = $nt->update($_);
}
$nt->update("Mensaplan Uni Ulm am ".$today->day.".".$today->month.".".$today->year.":   #uni #ulm #uulm #mensa #mensaplan");
exit;


Zugehöriger Crontab-Eintrag, wobei 1-5 für Werktage steht und 0 10 für 10:00 Uhr:
0 10 * * 1-5 /path/to/script.pl

Hiermit wird das Skript regelmäßig zu den gewünschten Zeiten ausgeführt.
Geschrieben von Benjamin Erb am 01.12.2009 in Programmierung Kommentar: (1) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, perl, studium, web 2.0
-29-
11
2009

Semantic Mashup

Aus meiner Seminararbeit zum Thema Semantic Mashups aus dem vergangenen Sommersemester ist nun ein kleiner Technical Report geworden. Im Paper werden Mashups – also Anwendungen, die Informationen verschiedener Webseiten vermischen – analysiert und verschiedene technische Grundlagen, die hierfür nötig sind erläutert. Desweiteren werden existierende Mashup-Engines und Architekturen vorgestellt, sowie Herausforderungen und Probleme beim Erstellen von Mashups aufgezeigt.


Abstract:
Nowadays, the World Wide Web has become the most important source of information for many people and is nearly indispensable. However, the information is spread on billions of web pages. So there is an increasing demand to combine the data of different web pages for an acquisition of information. Mashup applications assist the user at this task. This paper will give an overview about how to extract structured and semantical data out of web pages using different technologies and also shows, what types of mashup applications already exist. Furthermore we take a look at mashup architectures and engines and unresolved issues for mashup applications.


Benjamin Erb, Jan-Patrick Elsholz, Franz J. Hauck: Semantic Mashup: Mashing up Information in the Todays World Wide Web – An Overview. VS-R08-2009, 2009. [pdf] [bib]

Geschrieben von Benjamin Erb am 29.11.2009 in Programmierung, Studium, Web Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: coding, informatik, software, studium, user interfaces, web 2.0
-29-
08
2009

Word-Cloud – Seminararbeit "Semantic Mashup"

Hier eine Word-Cloud (erzeugt mit Wordle) zu einer Seminararbeit von mir aus dem vergangenen Semester:


Geschrieben von Benjamin Erb am 29.08.2009 in Studium Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: information design, studium, typografie, web 2.0
-01-
08
2009

Die Geolocation API in Firefox 3.5

Seit Version 3.5 unterstützt der Webbrowser Mozilla Firefox die Geolocation API – eine API zur Unterstützung von location aware webservices, also Webseiten oder Dienste, die gezielt den Ort des Benutzers mit einbeziehen und sich entsprechend anpassen. Die implementierte Geolocation API basiert auf einem Draft des W3C.
Die Geolocation API ist in das Javscript-Browsermodell integriert worden und bietet nun geolocation als Kindobjekt von navigator an. Unterstütz der Browser die API nicht oder hat sie deaktiviert, so ist navigator.geolocation nicht verfügbar. Dies sollte aus Kompatibilitätsgründen immer als erstes getestet werden.
Ist das Objekt verfügbar, so kann mit getCurrentPosition() eine Abfrage der Koordinaten abgesetzt werden, die asynchron läuft. Als Parameter erwartet diese Methode eine Callback-Methode für die Verarbeitung des Ergebnisses und optional eine zweite Methode zur Fehlerbehandlung.
Eine Live-Demo mit einer Visualisierung mit OpenStreetMap findet man unter anderem auf 3liz.org/geolocation.
if (navigator.geolocation) 
{
	navigator.geolocation.getCurrentPosition(function(position) 
	{  
		alert('Position:' + position.coords.latitude + ' / ' + position.coords.longitude);  
	});
} 
else 
{
	alert("Geolocation API nicht verfügbar.");
}

Doch wie funktioniert diese Lokalisierung? Firefox nutzt hierfür die Google Location Services. Dieser Dienst versucht eine öffentliche IP anhand von verschiedenen Informationen zu einer ungefähren geografischen Position zu mappen, was häufig sehr ungenau ist. Ist jedoch WLan verfügbar, so benutzt dieser Dienst eine andere Strategie. Es wird eine Liste aller erreichbaren Access Points, deren MAC-Adresse sowie deren Signalstärke übermittelt. Diese Daten werden mit einer großen Datenbank abgeglichen und eine ungefähre Position trianguliert. Hierfür müssen zunächst die entsprechenden Daten in einer Datenbank gesammelt worden sein – man muss Straße für Straße mit allen erreichbaren WLan Access Points kartografieren. Bei unseren Tests stellte sich heraus, dass dies in Ulm und Neu-Ulm bereits passiert ist, die Ergebnisse waren durchweg gut und oft auf etwa 10 Meter genau!
Interessant wäre ein Blick in das Innere dieses Dienstes, ob er zum Beispiel selbstlernend ist und mit der Zeit neue Access Points anhand der übermittelten Datensätze einer genauen Position zuordnen und hinzufügen kann. Aber auch aus datenschutzrechtlichen Sicht sind Details solcher Dienste sehr interessant.

Dieser Post ist ein Beitrag auf ioexception.de
Geschrieben von Benjamin Erb am 01.08.2009 in Web Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: ubiquitous computing, web 2.0
-27-
04
2009

140 Zeichen

Twitter ist eine Onlineplattform, die es den Benutzern ermöglicht, kurze Nachrichten zu publizieren. Jedoch ist die Nachrichtenlänge auf maximal 140 Zeichen limitiert. Wohl jeder, der schon einmal eine SMS kürzen musste, weiß aus Erfahrung, dass dies nicht nur neue Schreibkultur schafft, sondern auch neue Ansätze bezüglich der zu transportierenden Information. Eigentlich möchte ich nicht jedem Web 2.0 Trend hinterher laufen, doch Twitter gibt es mittlerweile drei Jahre und selbst stk, der schon tief in die web2.0/blog/*/bla/-sphere eingetaucht ist, bezeichnet sich als Late Adopter und jetzt möchte ich es einfach mal selbst ausprobieren, genauso wie Raimar.
Durch das sogenannte "Micro"-Blogging werde ich allerdings diesen Blog hier nicht vernachlässigen, sondern eher die Chance nutzen, per Twitter Dinge zu posten, die ansonsten keinen Blogeintrag wert wären. Mal sehen was dabei rauskommt: b_erb
Geschrieben von Benjamin Erb am 27.04.2009 in Web Kommentar: (1) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: web 2.0
-08-
04
2009

Weshalb meine Schuhgröße im Netz steht...

Weshalb meine Schuhgröße im Netz steht - Mit dieser Überschrift hatte der bekannte Blogger Sascha Lobo im Tagesspiegel einen Artikel über die Omnipräsenz von sozialen Netzwerken, Blogs etc. bei der jungen Generation verfasst, in der es unter anderem um die Bereitschaft der Veröffentlichung persönlicher Daten, wie etwa der Schuhgröße geht.

Ich muss hier ganz ehrlich sagen, dass ich mich irgendwie mit der Überschrift aufgrund der Inhalte meines Blogs angesprochen fühle! ;-)

Achja der Vollständigkeit halber:

Nike / Adidas / And1: US 10 (~ 44)
Ansonsten eher etwas kleiner: 43-44
Geschrieben von Benjamin Erb am 08.04.2009 in Lustiges Kommentare: (0) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: web 2.0
-11-
02
2009

SpON glaubt Wikipedia, Wikipedia glaubt SpON

Für Formalwissenschaften oder naturwissenschaftliche Themen mag ein schneller Blick auf Wikipedia für einen kurzen Überblick über ein bestimmtes Thema eher unproblemtisch sein. Wenn ich jedoch sehe, wie Medizinstudenten höheren Semesters sich im Lernraum ständig alles Unverstandene aus Wikipedia anzueignen versuchen, wird mir doch schon etwas anders bei der Vorstellung, wer mich da bald mit welchem Wissen behandeln könnte.
Noch viel bedenklicher wird das Ganze aber, wenn Onlineableger bekannter Medien anfangen, ungeprüft Informationen aus Wikipedia zu übernehmen, ohne weitere eigenständige journalistische Recherche.
Da auch seitens Wikipedia versucht wird, zumindest die Fakten über entsprechende Belege zu verifizieren, kam es vor kurzem zu einem sehr seltsamen Ablauf und entsprechend peinlichem Resultat:
Ein anonymer Wikipedia-Benutzer fügte auf dem Artikel über den neuen Wirtschaftsminister von Guttenberg den Vornamen Wilhelm hinzu. Kurz danach übernahm Spiegel Online diesen Vornamen. In der Zwischenzeit wurde im Wikipedia-Artikel der fehlende Nachweis für dieses Vornamen angekreidet. Doch dieser Nachweis war durch den mittlerweile veröffentlichten Artikel auf Spiegel-Online anscheinend gegeben. Dieses Beispiel zeigt wohl deutlich, dass der Opensource-Gedanke für freie Wissenbasen interessant und gut ist, aber niemals hochwertigen und damit auch aufwendig recherchierten Journalismus ersetzen kann, der eben entsprechend kostet.
Geschrieben von Benjamin Erb am 11.02.2009 in Web Kommentare: (4) Trackbacks: (0)
Tags für diesen Artikel: fail, web 2.0
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Benjamin Erb Benjamin Erb ist 24 Jahre alt und studiert an der Universität Ulm Medieninformatik.

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